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Erfurter Integrationsarbeitgeber kommt aus der Personaldienstleistungsbranche

Erfurter Integrationsarbeitgeber kommt aus der Personaldienstleistungsbranche


Die GeAT AG beschäftigt 153 Mitarbeiter aus 32 Nationen und stellt sich den neuen Herausforderungen als „Integrationsarbeitgeber“.

Es ist kein Tag, wie jeder andere in der GeAT-Niederlassung Erfurt. Denn vor kurzem verabschieden sich gleich vier Arbeitnehmer beim größten Thüringer Personaldienstleister, jedoch nicht weil der Einsatz endet, sondern weil sie vom Kundenunternehmen übernommen wurden. Darunter sind auch Piotr Kwapich, Danuta Krol und Marek Inforowiz. Alle kommen aus dem Nachbarland Polen und haben über die Fachowcy Firmy Meyer Sp. z o.o. ihre Arbeitsstelle bei der GeAT AG in Deutschland gefunden. Bei der Eingewöhnung an die neue Heimat und das neue Arbeitsumfeld hat sie die eigens für ausländische Arbeitskräfte eingerichtete GeAT-Willkommenszentrale vollumfänglich unterstützt.

Mit der Beschäftigung von 153 Arbeitnehmern aus 32 Nationen, versteht sich die GeAT AG mittlerweile als Integrationsarbeitgeber. Es werden nicht nur polnische Fachkräfte für den deutschen Arbeitsmarkt mit dem im polnischen Breslau ansässigen Schwesterunternehmen Fachowcy Firmy Meyer Sp. z o.o. gewonnen, sondern auch gezielt arbeitswillige Menschen aus anderen Ländern sowie Flüchtlinge in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse gebracht. „Die Akzeptanz der Thüringer Wirtschaft in Bezug auf den Einsatz ausländischer Arbeits- und Fachkräfte steigt, wenn diese vollumfänglich betreut werden. Wir unterhalten die GeAT-Willkommenszentrale in Erfurt, um ausschließlich ausländische Mitarbeiter, auch nach Schicht- oder Arbeitsende, zu betreuen und sie bei der Integration in Deutschland zu unterstützen“, sagt Vorstandssprecher Helmut Meyer. Als einziger aktiver Prädikatsträger der sozialverträglichen und integrativen Arbeitnehmerüberlassung hat die GeAT AG in ihren 21 Jahren über 30.700 Menschen in Arbeit gebracht, wovon ca. 45 % vom Kundenunternehmen übernommen wurden. Diese überzeugende Quote zeigt, dass die Zeitarbeit ein Sprungbrett für viele Arbeitssuchende in das Berufsleben ist und auch zukünftig bleiben wird. Gerade die Herausforderungen des Fachkräftemangels machen es unabdingbar, vor allem ausländische Arbeitskräfte schnellstmöglich aber umfassend im Thüringer Arbeitsmarkt zu integrieren. „Das ist für den Großteil der Unternehmen aufgrund ihres Kerngeschäfts kaum realisierbar. Deshalb hat sich die GeAT AG als Integrationsarbeitgeber ausgerichtet, um genau diesen Engpass für Kundenunternehmen zu lösen“, sagt Helmut Meyer

Der Thüringer Personal- und Firmendienstleister selbst hat kürzlich erst einen Ausbildungsvertrag mit der 24-jährigen Mazichen Hussein aus Syrien abgeschlossen. Nach ihrem erfolgreich absolvierten Praktikum hat sie nun die Chance bekommen, eine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement zu machen. „Es ist eine Win-Win-Situation. Frau Hussein hat die Möglichkeit einer beruflichen Zukunft und damit die Chance auf eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis. Wir haben im Gegenzug eine engagierte und motivierte neue Mitarbeiterin gewonnen, die wiederum Kontakte zu ausländischen Arbeitssuchenden herstellen kann“, freut sich Helmut Meyer. Damit geht die Gesellschaft für Arbeitnehmerüberlassung Thüringen AG (GeAT AG) mit bestem Beispiel voran und zeigt wie Integration funktionieren kann und zukünftig auch ausgestaltet werden muss.