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Mentoringprojekt im ThEx für die Thüringer Wirtschaft

Helmut Meyer gibt seine Erfahrung an andere Thüringer Unternehmer und Existenzgründer weiter Nachfolgelösung der GeAT-Familien-AG mit Sohn Florian Meyer in Gang gesetzt.

Für rund 2.800 Thüringer Unternehmen mit 39.000 Mitarbeitern wird das Thema Unternehmensnachfolge in den kommenden Jahren eine große Herausforderung werden. Der demografische Wandel im Freistaat wird sich zunehmend auch in den höchsten Führungsebenen und gerade in traditionsreichen Familienunternehmen bemerkbar machen. Viele Unternehmer stellen sich die Frage „Wie geht es mit meinem Unternehmen und den darin arbeitenden Menschen weiter?“ Die Antwort ist recht schnell gefunden – ein Nachfolger muss her. Doch die Vorbereitung und Umsetzung einer Unternehmensnachfolge geht nicht von heute auf morgen, sie braucht vor allem eines: Zeit. Und Zeit ist heute bekanntlich ein knappes Gut. Neben der am meisten fokussierten Frage „Wer ist der Richtige für diese Position?“ kommen plötzlich sehr wichtige Themen zum Vorschein, wie beispielsweise gesetzliche und vertragliche Lösungen, betriebswirtschaftliche Anforderungen, strategische Zielsetzungen, Qualifikationen und Zukunftsvision. Das sind erausforderungen, mit denen sich Helmut Meyer, Geschäftsführender Gesellschafter der Meyer Gruppe und Vorstandssprecher der GeAT AG, bereits vor Jahren auseinandergesetzt hat. Dass er mit seinem Sohn und aufwartenden Unternehmensnachfolger, Florian Meyer, die zukünftige Unternehmenssicherung aus der eigenen Familie stemmt, ist für ihn ein Glücksgriff und Herausforderung zugleich. „Ich freue mich sehr, wenn mein Sohn Florian eines Tages in meine Fußstapfen treten wird und neue hinterlässt. Ungeachtet dessen kommen Fragen auf, an die man anfangs gar nicht denkt“, so Helmut Meyer. „In den letzten vier Jahren haben wir die Unternehmensnachfolge eingeleitet und mit optimalen Ansprüchen vorbereitet, so dass die GeAT AG ihren Kunden und über 1.300 Mitarbeitern in Zukunft weiterhin innovative und bedarfsgerechte Personaldienstleistungen bieten kann.“ Dass parallel auch der Zusammenschluss der Meyer Gruppe vollzogen wird, ist eine weitere Herausforderung.

Diese gewonnenen Erfahrungswerte wird Helmut Meyer im Sinne der Thüringer Wirtschaft weitergeben. Im Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (kurz ThEx) ist ein Mentoringprojekt ins Leben gerufen worden, das Existenzgründern und Unternehmensnachfolgern erfahrene Entscheider zur Seite stellt. Hier engagiert sich Helmut Meyer fortan als Mentor und begleitet angehende Unternehmer und Geschäftsführer auf dem Weg in eine erfolgreiche Selbständigkeit oder Unternehmensübergabe. Dabei steht er mit Rat und Tat zur Seite und hat aus seiner nunmehr 22-jährigen Erfolgsgeschichte als Vorstandssprecher der GeAT AG und Meyer Gruppe wichtige und praktische Unternehmertipps im Repertoire. Damit wird dem Wirtschaftssenator Hessen-Thüringen des BVMW, innerhalb kurzer Zeit neben der Ernennung zum Erfurt Botschafter sowie der Berufung in die Bundesfachkommission Arbeitsmarkt und Alterssicherung eine weitere ehren volle Aufgabe zu Teil. Die Mentees wird es freuen.


In der Meyer Gruppe und GeAT AG ist die Unternehmensfolge für die Zukunft geregelt. Florian Meyer wird zunehmend in die Fußstapfen von Helmut Meyer treten.