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Für die Meyer Gruppe mit 50 nicht zu alt - doch jetzt geht’s mit 63 in den verdienten Ruhestand

Im Jahr 2003 erfuhr Günter Schirmer, dass er bei seinem damaligen Arbeitgeber seinen Job verlieren wird. Der gelernte Betonierer, damals 50 Jahre alt, meldete sich ordnungsgemäß bei der Agentur für Arbeit und strebte eine Umschulung zum CNC-Dreher an. Doch die Antwort war genauso knapp wie ernüchternd – zu alt. Er wollte einfach nur ar-beiten, sich auch gern neu orientieren, doch die Möglichkeiten schienen begrenzt zu sein. Um nicht in den Status Hartz IV abzurutschen, nutzte er die Chance für ein Zeitarbeitsunternehmen zu arbeiten und fand in der GeAT AG seinen neuen Arbeitgeber.

Zehn Jahre ist es nun her, dass Günter Schirmer beim größten Thüringer Personaldienstleister in der Niederlassung Meiningen seinen Arbeitsvertrag unterschrieben hat. Mit 92 Einsätzen, die er hauptsächlich in Thüringen absolvierte, ist er ein Musterbeispiel für die Zeitarbeit. „Herr Schirmer ist ein Vorzeigemitarbeiter – flexibel einsetzbar, immer pünkt-lich und zuverlässig, erfüllt jeden seiner Einsätze mit Fleiß und Sorgfalt“, beschreibt ihn Annette Müller, die seine Einsätze von Beginn an koordinierte.

Nun ist der Meininger 63 Jahre alt und freut sich auf den wohlverdienten Ruhestand. „Ich habe in den vergangenen Jahren in zahlreichen Unternehmen gearbeitet und konnte somit viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Das Verhältnis zu Frau Wild und Frau Müller war immer offen und ehrlich. Vor allem möchte ich mich bei der GeAT AG dafür bedan-ken, dass sie auch nach meinem Unfall im Februar 2015, der mich zu einer einjährigen Pause zwang, immer an mir festgehalten und mich unterstützt hat. Ich glaube nicht, dass das in allen Unternehmen selbstverständlich ist.“

Nun geht Herr Schirmer in Rente. Er freut sich auf seinen Garten und die Zeit, die er jetzt mehr mit seiner Frau genießen wird. Michaela Wild, Leiterin der Niederlassung in Meinin-gen, sieht das Dienstende ihres treuen Mitarbeiters mit einem weinenden und einem la-chenden Auge. „Herr Schirmer wird uns fehlen. Es ist schade einen so engagierten, zuverlässigen Mitarbeiter und tollen Menschen gehen lassen zu müssen. Doch der Ruhestand ist ein erfreulicher Anlass. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute und vor allem Gesundheit.“ Und vielleicht kommt Herr Schirmer als Rentner für einen Minijob auch noch einmal zurück. Die Möglichkeit hätte er auf jeden Fall und die Tür in der Meininger Bella-Aul-Straße steht im jederzeit offen.