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Der Liebe wegen nach Erfurt - Gelungene Integration in der Meyer Gruppe

Seit fast vier Jahren lebt Mohamed Fouad nun schon in Erfurt. Der Liebe wegen entschied er sich für den Schritt von Ägypten nach Deutschland. Beruflich fiel ihm diese Entscheidung nicht leicht. Nach seinem abgeschlossenen Studium in Kairo arbeitete er als Buchhalter und wollte das dann auch weiterhin in Deutschland. Obwohl das große Einmaleins in Ägypten genauso gilt wie in Europa, war eine sofortige Einstellung in Deutschland nicht möglich.

Mohamed Fouad macht keinen Hehl daraus, dass er anfangs deprimiert war. Es gab keine Sprachkurse und das Interesse der Unternehmen, bei denen er sich bewarb, war nur gering. Somit gab es erst einmal keine Möglichkeit der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Während ihm mit Jobs in der Logistikbranche der Einstieg in den Arbeitsalltag gelang, bekam er aufgrund seines Universitätsabschlusses Unterstützung von Seiten der akademischen Abteilung der Agentur für Arbeit in Erfurt. „Ich wurde sehr gut beraten, in Sprachkurse vermittelt und erhielt die Chance für ein Praktikum bei der GeAT AG. Während dieser Zeit konnte ich Einblicke in das operative Geschäft gewinnen und aufgrund meiner Sprachkenntnisse bei Bewerbungsgesprächen mit ausländischen Mitarbeitern unterstützen.“

Der sympathische Ägypter spricht arabisch, englisch und deutsch. Ursprünglich wollte er den Schritt vom Finanz- zum Bilanzbuchhalter gehen. Doch das Praktikum bei der GeAT AG hat ihm nicht nur Spaß gemacht, sondern auch überzeugt. „Ausländische Bewerber – auch solche mit Migrationshintergrund – erfahren durch die Meyer Gruppe Hilfe bei der Integration am Arbeitsmarkt. Herr Fouad ist ein Beispiel dafür, dass es für Ausländer schwierig ist, sofort eine Stelle in ihrem erlernten Beruf zu finden. Ihm standen unter anderem die Anerkennung seiner Abschlüsse und Reglementierungen im Wege. Die Zeitarbeitsbranche ist ein gutes Sprungbrett, sich eine Existenz in Deutschland aufzubauen. Die Mitarbeiter können hier von Anfang an mit ihren Fähigkeiten und ihrer Motivation in den Einsatzbetrieben überzeugen“, so Helmut und Florian Meyer. Die Inhaber der Meyer Gruppe und Vorstände der GeAT AG wissen genau wovon sie sprechen. Bereits im vergangenen Jahr haben sie aus diesem Grund eine Willkommenszentrale in der Unternehmensgruppe aufgebaut. Hier standen bislang die polnischen Mitarbeiter im Fokus. „Ein Mitarbeiter wie Herr Fouad kann uns auch bei anderen Nationalitäten helfen. Er ist sprachbegabt, motiviert und kennt sich inzwischen auch in der Zeitarbeits-branche aus. Wir haben derzeit Mitarbeiter aus über 50 Ländern. Herr Fouad wird uns zukünf-tig als Koordinator für die arabischsprechenden Länder in der Willkommenszentrale unterstützen und somit selbst einen großen Beitrag zur Integration leisten.“