Herbst/ Winter

Herbst/ Winter

Der Wald im Herbst

Der Wald ist seit Jahrhunderten ein Ort voller Mythen, Wunder und der Schauplatz vieler Geschichten. Doch der Wald bietet noch viel mehr: neben Nahrungsmitteln, wie Pilzen und Beeren, hat die frische Luft des Waldes eine heilende Wirkung auf den menschlichen Organismus.

Waldbaden: Die Heilkraft der Bäume

Aktivitäten im Wald:

Für das Waldbaden gibt es keine vorgeschriebenen Regeln:

Jeder kann sich seine Aktivitäten im Wald individuell zusammenstellen.  So können Sie beispielsweise Spaziergänge im Wald unternehmen und sich zwischen den Bäumen eine Auszeit gönnen. Weiterhin sind vor allem im Herbst viele Pilze im Wald zu finden, so können Sie das Waldbaden mit einer Pilzsammlung kombinieren und dabei die Natur genießen. Auch leichte Sport- und Geschicklichkeitsübungen können im Wald durchgeführt werden, beispielsweise in dem Sie über Baumstämme balancieren oder gar Yoga-Übungen vollziehen.  Aber auch für Atemübungen eignet sich die frische Luft des Waldes perfekt. Werden Sie kreativ und lassen Sie sich von der wohltuenden Ruhe des Waldes inspirieren.

Anwendung des Waldbadens:

Für dauerhaft positive Resultate werden zwei Waldtage pro Monat empfohlen. In Japan, dem Ursprungsland des Waldbadens, wird diese Art der Behandlung bereits ärztlich verordnet. Auf folgende gesundheitliche Belastungen soll das Waldbaden eine wohltuende Wirkung erzielen:

  • Schlafstörungen
  • Burn-Out
  • depressive Gedanken
  • Angstzustände
  • Stress
  • psychische Belastungen
  • Aufmerksamkeitsstörungen, wie beispielsweise ADHS

Das Waldbaden ist jedoch lediglich eine Präventivmaßnahme und ersetzt in keinem Fall Medikamente oder Psychotherapien.

Kastaniencremesuppe

Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 150 g Knollensellerie
  • 150 g mehligkochende Kartoffeln
  • 2 EL Butter
  • 250 g Maronen
    (vorgegart)
  • 200 ml trockener
    Weißwein
  • 800 ml Fleischbrühe oder Gemüsebrühe
  • 1 Birne
  • 1 Tropfen Zitronensaft
  • 150 ml Schlagsahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss

Zubereitung:

Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie und Kartoffeln schälen und alles klein würfeln. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie und Kartoffeln zugeben und 3-4 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten.

5-6 Maronen als Einlage beiseitelegen, den Rest hacken und zum Gemüse in die Pfanne geben. Mit dem Wein ablöschen und die Brühe angießen. 25-30 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Birne schälen, halbieren, Kerngehäuse herausschneiden und die Hälfte klein würfeln. Die übrigen Maronen in Scheiben schneiden und zusammen mit der Birne in der restlichen Butter 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze bräunen. Vom Herd nehmen und mit dem Zitronensaft beträufeln. Die Hälfte der Sahne cremig schlagen, den Rest zur Suppe geben und diese fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskat abschmecken und auf 4 Teller verteilen. Die Schlagsahne daraufsetzen und mit den gebratenen Birnen-Maronen garniert servieren.

Vogelfütterung im Winter: Gäste am Futterhäuschen

Während wir bei kalten Temperaturen unser Essen im Warmen genießen können, kämpfen viele Vögel ums Überleben. Der Niederschlag und die Kälte stellen jedes Jahr erneut die kleinen Tiere auf die Probe. Hier finden Sie ein paar Tipps zur Vogelfütterung und wie Sie in wenigen Schritten ein eigenes Futterhaus bauen können.

Die richtige Winterfütterung

Der Schnee und das Eis machen es den Vögeln im Winter nahezu unmöglich an Futter zu gelangen. Daher stellen viele Haushalte Futterhäuschen auf. Doch auch hier gibt es einiges zu beachten, um die Tiere gut durch den kalten Winter begleiten zu können

Das richtige Futter verwenden:

Zur Vogelfütterung eignen sich vor allem Meisenknödel, Sonnenblumenkerne, Rosinen, Haferflocken oder auch das vorgemischte Vogelfutter aus dem Handel. Ein absolutes Tabu hingegen sind Essensreste wie Speck, Kartoffeln oder ähnliches. Diese Art von Lebensmitteln schaden den Tieren und sollten daher auf keinen Fall im Vogelhaus landen.

Regelmäßig füttern:

Sobald Sie mit dem Füttern begonnen haben, ist es wichtig dies auch bis in das zeitige Frühjahr fortzuführen. Vögel gewöhnen sich sehr schnell an eine Futterstelle, daher sollten Sie vermeiden nur ab und zu die Futterschale zu füllen.

Futter richtig anbieten:

Meisenknödel und -ringe können Sie bedenkenlos überall aufhängen. Da diese zu großen Teilen aus Fett bestehen, fangen sie nicht schnell an zu schimmeln. Sie sollten jedoch darauf achten, dass keine Katzen oder andere Feinde an das Futter gelangen können. Bei losem Vogelfutter ist es wichtig dieses in einem überdachten Vogelhaus zu platzieren, damit es nicht nass wird und schließlich zu schimmeln beginnt.

Vogelhäuschen selber bauen

Benötigte Bauteile:

  • 1 Holzplatte als Boden (20cm x 20cm x 2cm)
  • 2 Holzplatten für das Dach (15cm x 20cm x 1cm)
  • 4 Holzleisten für die Ränder (20cm x 5cm x 1cm)
  • 4 Holzleisten als Dachstützen (20cm x 2cm x 2cm)
  • Nägel
  • Hammer
  • Klarlack oder Buntlack
  • Pinsel

Schritt 1:

Nehmen Sie sich als erstes die 4 Holzleisten für die Ränder, die 4 Holzleisten für das Dach und die beiden Holzplatten für das Dach zur Seite. Diese Elemente müssen nun auf Gehrung geschnitten, sprich in einem 45-Grad-Winkel angesägt werden. Bei den 4 Holzleisten für die Ränder müssen beide Enden angesägt werden, die 4 Holzleisten für das Dach jeweils nur an einem Ende und bei den Dachplatten jeweils auf einer der beiden langen Seiten. Bitte beachten: Auf der oben abgebildeten Skizze sind, bis auf die Dachstützen, keine Teile auf Gehrung gesägt.

Schritt 2:

Nun können Sie die erste Leiste für den Rahmen an die Außenseite der Bodenplatte halten und daran festnageln. Danach nehmen Sie die nächste Leiste und legen diese exakt an die erste Leiste und nageln auch diese an der Bodenplatte fest. Diesen Schritt wiederholen Sie auch mit den restlichen beiden Leisten. Für mehr Halt sollten Sie zusätzlich auch die Ecken, an denen zwei Leisten zusammenkommen, mit Nägeln verbinden.

Schritt 3:

Nun benötigen Sie in diesem Schritt die bereits angesägten Leisten für die Stützung des Daches. Diese setzen Sie in die vier Ecken der Holzplatte und nageln diese von unten, durch die Platte hindurch, fest.

Schritt 4:

Jetzt geht es darum die Dachplatten miteinander zu verbinden. Legen Sie dazu die auf Gehrung gesägten Seiten aneinander, sodass ein 90-Grad-Winkel entsteht und befestigen Sie diese mit Nägeln.

Schritt 5:

Ist das Dach fertig, müssen Sie dieses auf die angeschrägten Dachstützen setzen, ausrichten und schließlich festnageln. Fertig ist das Futterhaus!

Schritt 6:

Diesen Schritt können Sie durchführen, müssen Sie aber nicht. Sie können nun das Futterhaus mit Klarlack bestreichen oder auch nach Belieben mit buntem Lack bemalen. Ihrer Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Anschließend gilt es das Futterhaus aufzustellen oder gegebenenfalls aufzuhängen. Danach fügen Sie dem Haus das Futter hinzu und können garantiert bald die ersten Vögel beobachten.