Sommer

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Schwitzen – Die Klimaanlage des Körpers

Wenn die Temperaturen steigen und sich das Thermometer der 30 °C-Marke nähert, geht es los: Schwitzen – bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger. Kommt dann noch starke Bewegung hinzu, läuft die körpereigene Klimaanlage auf Hochtouren. Beim Sport, in der Sauna oder schwerer körperlicher Arbeit ist dies kein Grund sich unwohl zu fühlen. Nach einer kurzen Dusche können Sie erfrischt den weiteren Alltag meistern. Schwitzen Sie jedoch auch im Alltag sehr stark, wird das oft als unangenehm und lästig von Ihnen selbst und auch von anderen empfunden. Bedenken Sie dabei jedoch immer, dass die natürliche Schweißbildung sehr wichtig ist!

Wärmeregulierung für den Körper

Die Tropfen auf der Haut haben einenschützenden Effekt. Sie mindern die Gefahr vor Überhitzung und somit auch die eines möglichen Hitzekollaps.
So funktioniert‘s:
• Die normale Körpertemperatur eines Erwachsenen liegt zwischen 36 °C und 37 °C
• Droht der Körper zu überhitzen, sondert er Schweiß ab
• Aus den Poren wird Wasser abgegeben, das sich wie ein Film über die Haut legt
• Bei Hitze verdunstet das Wasser, wodurch der Körper abgekühlt wird

Auch bei starker emotionaler Anspannung können Sie ins Schwitzen kommen. Den sogenannten „Angstschweiß“ kennen Sie sicher. Dafür ist die Ausschüttung des Stresshormons „Adrenalin“ verantwortlich, welches als Begleiterscheinung die Schweißproduktion anregt.

Wenn Schwitzen zum Problem wird

• Es gibt Betroffene, bei denen das Schwitzen weit über das normale Maß hinaus geht
• Das entsprechende Krankheitsbild heißt Hyperhidrose
• Manchmal tritt dieses Leiden in Verbindung mit anderen Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck auf
• Sollten Sie häufi g extrem schwitzen und haben selbst den Verdacht auf Hyperhidrose, lassen Sie sich von Ihrem Arzt untersuchen und beraten

Übrigens: Schweiß können Sie grundsätzlich nicht riechen. Der für uns als unangenehm empfundene Geruch entsteht, wenn Schweiß von Bakterien auf der Haut zersetzt wird!

10 Hausmittelchen gegen übermäßiges Schwitzen

1.  Bei Fußschweiß hilft ein direkt zwischen Socken und Fuß aufgetragenes Fußpuder.
2.  Verzichten Sie möglichst auf sehr scharf gewürztes Essen.
3.  Mit verdünntem Zitronensaft waschen.
4.  Tauchen Sie mehrmals am Tag Hände und Füße in lauwarmes Wasser. Dabei ziehen sich die Schweißdrüsen zusammen.
5.  Gehen Sie regelmäßig in die Sauna, das ist wie Training für die Schweißdrüsen.
6.  Duschen Sie einmal täglich abwechselnd warm und kalt. Beenden Sie die Wechseldusche immer mit kaltem Wasser.
7.  Regelmäßiger Alkoholkonsum und Rauchen fördern die Schweißbildung. Beides wirkt sich negativ auf die Blutgefäße und auf die Regulation des Schweißes aus.
8.  Die Bitterstoffe des Salbeis regulieren die Schweißabsonderung. Trinken Sie täglich 2 Tassen Salbeitee.
9.  Tragen Sie luftige Kleidung. Es ist gut, wenn die Luft zwischen Kleidungsstück und Haut zirkulieren kann.
10. Reduzieren Sie die Fettzufuhr. 30 Prozent weniger Fett sind schon hilfreich – und Sie nehmen zusätzlich ab. Ohne hitzespeichernde Fettschicht funktioniert die körpereigene Kühlung besser.